08.12.2015

Andy ist voll in seinem Job und inzwischen auch in Dettingen angekommen…. hier ist nun sein 2. Rundbrief:

2. Rundbrief – Jugendmissionar

 

27.07.2015 
 
Andy wurde kürzlich von Schülern zum Thema „Kirche im Heute“ interviewt:
 
Was verstehen Sie unter dem Begriff „Kirche“?Die Kirche ist ein Ort der Begegnung. In ihr begegnen sich Menschen jeglicher Herkunft, Gesellschaftsschicht und Generation. Daraus entsteht eine große Einheit in der bunten Vielfalt. Die Kirche ist der weltweite Leib von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. In ihr treffen sich Menschen, die gemeinsam Glaube, Liebe und Hoffnung in der Welt stiften. Ihr Vorbild dabei ist Jesus Christus.Welche Aufgaben hat die Kirche (in Ihren Augen)?

Die Kirche versteht ihren Auftrag darin, jeden Menschen als einzigartiges und geliebtes Kind Gottes zu sehen. Alle Menschen werden als Originale Gottes geboren. Die meisten von ihnen sterben jedoch als Kopien. Sehr viele Menschen kopieren oftmals irgendetwas oder irgendwen und versuchen ihr Leben zu schauspielern, statt echt zu sein und wirklich zu leben. Sie leben als billige Kopie von etwas anderem, statt als eigenes Original zu leben. Die christliche Kirche setzt sich dafür ein, dass Menschen sich als Originale Gottes erkennen und seine Liebe persönlich darin erfahren. Alle Christen haben von Jesus Christus den Auftrag bekommen, jeden Menschen zu lieben, ihm zu dienen und ihm Gottes Liebe bekannt zu machen. Gott möchte eine persönliche Beziehung zu jedem Menschen leben. Die Bibel als Gottes Wort und die Kirche als sein Leib sind sein Sprachrohr. Menschen sind nicht für die Kirche da. Die Kirche ist für die Menschen da. Gleichzeitig hat die Kirche die Aufgabe, sich klar zu Gottes Wort (Bibel) zu bekennen und treu an ihm festzuhalten. Die Kirche soll darin nicht alt oder sturr wirklich, sondern Schutz, Beständigkeit und Verlässlichkeit bieten.

Welche Aufgaben übernehmen Sie in der Kirchengemeinde?

Ich arbeite als Jugendmissionar für einen christlichen Verein junger Menschen (CVJM). Ich spreche auf lockere, ungezwungene und offene Art mit Jugendlichen über Gott und die Welt. Meine Aufgabe ist es, Jugendliche in ihren persönlichen Lebensfragen zu begleiten. Eben mit ihnen gemeinsam zu entdecken, wer sie sind, wer sie sein wollen und wen Gott in ihnen sieht. Ich unterstütze Jugendliche dabei, sich eben als Originale Gottes zu entdecken und echten Spaß und Freude (auch mit Dankbarkeit und Verantwortung) an ihrem Leben zu haben.

Das heißt, ich bin in Schulen, auf der Straße, bei Veranstaltungen und vielen anderen Orten unterwegs. Ich knüpfe Beziehungen, weil Gott extrem viel Bock darauf legt, echte Freundschaften zu leben. Oft stehe ich auch auf Bühnen und spreche über Jesus Christus, weil ich denke, dass er ein ziemlich cooler Mann ist, von dem wir eine Menge lernen können.

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf – Was gefällt Ihnen an ihm? Wo bestehen Schwierigkeiten?

Das ist eine gute Frage, die auch nicht in wenigen Sätzen in einem Interview ausführlich beantwortet werden kann. Wenn ihr jedoch die ausführliche Antwort haben möchtet, müsst ihr mich einmal in euren Unterricht einladen. Dann erzähle ich das gerne detaillierter und ihr könnt mir Fragen stellen. Aber ich versuche es einmal in groben Sätzen.

Es war ein langer und spannender Weg, bis ich zu meinem heutigen Beruf als Jugendmissionar kam. Meine Jugendzeit war von Problemen, Drogen (nicht die ganz Schlimmen) und vielen falschen Motivationen geprägt. Ich habe als Jugendlicher viele Erfahrungen aus meiner Vergangenheit verdrängt und mich dabei gleichzeitig vor meiner Zukunft versteckt. Durch Jesus habe ich gelernt, dass ich mich nicht mein ganzes Leben lang verstecken kann, meine Vergangenheit verdrängen kann und meine Gegenwart verschwenden kann.

Als ich mit 18 Jahren Jesus Christus bewusst erlaubt habe, mein Leben mitzugestalten, hat er mir beigebracht zu vergeben, statt meine Vergangenheit und Zukunft zu vergessen und zu verdrängen. Das war eine tolle (und auch schmerzhafte) Zeit der Veränderung. Wer hätte denn ahnen können, dass Gott wirklich existiert!?

Nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann (ist eine coole Geschichte wie ich dazu kam) habe ich mich entschieden, in die Entwicklungshilfe nach Zentral- und Ostafrika zu gehen. So habe ich dann einige Zeit mit verschiedenen christlichen Organisationen in Deutschland, Europa und Afrika gearbeitet und meine Talente, Gaben und Fähigkeiten als Bankkaufmann und junger Mann eingesetzt. Einige Jahre später hatte ich dann einfach Bock, mehr Zeit mit Gottes Wort, der Bibel, zu verbringen. Ich wollte einfach mehr von Gott und der Bibel wissen. Ich wollte wissen, ob das wirklich wahr ist, was in der Bibel steht. Also fing ich an, an einer Bibelschule Theologie zu studieren. Was ich dort gelernt habe, hat mich herausgefordert, begeistert und ermutigt, sodass ich mich entschied, aus meiner Leidenschaft meinen Beruf zu machen. Und so wurde ich Jugendmissionar bei einem CVJM.

Mir gefällt es, dass es meine Aufgabe ist, mich in Jugendliche zu investieren. Es ist toll, mit ihnen ihre Gaben, Fähigkeiten wie auch Schwächen zu entdecken und sie darin zu fordern und zu fördern. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als Jugendlichen zu erzählen, dass Gott tatsächlich existiert, dass er ihr Leben kennt, es ihnen geschenkt hat und möchte, dass sie es mit Köpfchen und Verstand mit ihm gemeinsam leben und gestalten.

Das Alles ist natürlich auch eine große Herausforderung, weil Jugendliche mit Gott und der Bibel oftmals vergammelte Kirchenbänke, verrostete Kirchenglocken, senile Pfarrer und vor allem einen steinalten Mann mit weißem Rauschebart, der weit weg auf einer großen einsamen Wolke thront, verbinden. Die Bibel ist herausfordernd. Sie ist kein Buch, das man einmal aufschlägt, wie einen Roman von vorne nach hinten durchliest, zuschlägt und am Ende sagt: Jap! Feines Buch. Mag ich… Mag ich nicht… Die Bibel ist ein Lebensbuch. Sie spricht aus dem Leben in das Leben. Das fordert heraus. Darüber mit Jugendlichen offen und ehrlich zu sprechen und bei Sorgen, Ängsten, Problemen, Zweifeln uvm. einen angemessenen Rat zu geben, ist oftmals nicht leicht, weil man als Erwachsener natürlich selbst nicht alle Antworten kennt.

Wo sehen Sie die Zukunft der Kirche?

Die Zukunft der Kirche steht und fällt natürlich mir ihren künftigen Entscheidungen. Immer weniger Menschen interessieren sich für den Glauben an Gott und die Kirche. Das kann ich verstehen. Das liegt wohl daran, dass die Kirche (egal ob katholisch, evangelisch, frei oder was es hier sonst noch alles an Denominationen gibt) verpasst hat, am Menschen und seinem Leben dran zu bleiben. Die Kirche blieb beispielsweise teilweise (nicht jede Kirche oder Gemeinde) in den vergangenen Jahrzenten stehen, während sich die Gesellschaft enorm weiterentwickelt und verändert hat. Das heißt nicht, dass die Kirche mit jedem Trend der Gesellschaft mitgehen muss und soll. Aber sie muss den Bedürfnissen der Zeit mutig begegnen.

Ich sehe die Zukunft der Kirche mehr in den Alltag der Menschen integriert. So muss beispielsweise nicht die Jugend in den Kirchenalltag integriert werden, sondern die Kirche muss in den Jugendalltag integriert werden. Glaube, Gott und die Kirche sind extrem cool. Aber viele Jugendliche wissen das nicht, weil sie ein verzerrtes Bild von der Kirche haben, wie sie sich Gott gedacht hat.

Finden Sie regelmäßige Gottesdienstbesuche wichtig?

Sich einmal in der Woche zu einem Gottesdienst zu treffen finde ich richtig cool. Wenn ich in den Gottesdienst gehe, sieht das ungefähr so aus: Ich fahre mit meinem Pennyboard in die Gemeinde, treffe dort richtig gute Freunde, wir teilen unser Leben, unseren Glauben und unsere Zeit zusammen. Wir singen coole, lässige Lieder zusammen. Wir hören eine junge, frische Predigt von einem Typen, der mit Jeans und Vans am Mikro steht und darüber spricht, warum Jesus Christus ein Fan von Nächstenliebe ist und sogar will, dass Christen ihre Feinde lieben. Danach gibt´s meist noch einen Kaffee oder eine Pizza. Aber ein Gottesdienst muss nicht immer in einer Kirche oder hinter verschlossenen Kirchenmauern gefeiert werden. Am Besten lässt sich ein Gottesdienst im Alltag feiern. Gott wünscht sich, dass wir uns gegenseitig dienen, einander lieben, füreinander da sind und miteinander Leben teilen. Das ist in Gottes Augen ein lebendiger Gottesdienst. Und das geht nicht nur am Sonntag, sondern an jedem Tag in unserem Leben.

Was wünschen Sie sich für die Kirche und ihre Kirchengemeinde?

Ich wünsche mir von der Kirche, dass sie Jung und Alt gezielt fördert, sodass sie mehr voneinander lernen und profitieren können.

Die junge Generation kann unwahrscheinlich viel von der älteren Generation lernen. Aber auch die ältere Generation kann sehr viel von der jungen Generation lernen.

Beispielsweise haben alte Menschen mehr Lebenserfahrung, Geduld, Ausdauer und Geld als junge Menschen. Viele ältere Christen sind treue Beter und Spender. Sie beten und spenden für jeden und alles! Das ist extrem cool und stark. Sie sind auch im ständigen Gespräch mit Gott, weil sie über viele Jahre die Erfahrung gemacht haben, dass Gott gerne zuhört, gerne Gebete erhört, ein treuer Versorger ist und sie ihm viel zu verdanken haben. Gebet, das ehrliche Gespräch mit Gott, ist wahnsinnig wichtig und wird gewaltig unterschätzt!

Hingegen sind junge Menschen sehr dynamisch, frisch, unvoreingenommen und kreativ. Sie haben großen Tatendrang, haben Kraft, sind Abenteuerlustig und haben unendlich viele Träume, Wünsche und Hoffnungen. Das hat Power! Sie haben das große Privileg und die große Verantwortung, die Zukunft maßgeblich zu gestalten.

Mit der Erfahrung der Alten und dem Tatendrang der Jungen ließe sich so manche Mauer zwischen Kirche und Gesellschaft einreißen und so manche Brücke bauen. Dieses Potential zu schöpfen heißt in Gottes Augen Jüngerschaft. Jung und Alt lernen voneinander und wachsen miteinander.

 

13.07.2015

Was Andy Kögl in seinen ersten Monaten hier in Dettingen bewegt hat und was ihn selber bewegt, das könnt Ihr in seinem 1. Rundbrief lesen!

Rundbrief 1 – Jugendmissionar CVJM

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Am Mittwoch, den 7. Januar 2015, war ein ganz besonderer Tag für unseren CVJM.
Andy Kögl, unser Jugendmissionar, bezog sein neues Büro im CVJM- und Gemeindehaus!

Um ihn besser kennen zu lernen und heraus zu finden wie Andy „tickt“, haben wir ihm ein paar Fragen gestellt:

Hallo Andy! Erstmal herzlich willkommen in unserem CVJM!
Heute beginnst Du Deinen Dienst in Dettingen. Wie geht`s Dir gerade?

Ich bin natürlich schon extrem gespannt, was Gott mit uns in den nächsten Wochen und Monaten vorhat. Wenn ich „uns“ sage, dann meine ich, dass ich als Jugendmissionar diesen neuen Weg in Dettingen nicht alleine gehe, sondern ihn mit dem CVJM gemeinsam wage. Zusätzlich unterstützt mich dabei ein extra dafür gebildeter Arbeitsausschuss. Ich bin also nicht nur gespannt, was Gott tun wird, sondern ich bin auch entspannt, weil ich weiß, dass Gott uns in diesem Abenteuer nicht alleine lässt. Das haben wir bereits in den vergangenen Monaten erleben.

Du hast als Missionar schon in Europa und Afrika gearbeitet. Was verschlägt Dich jetzt ausgerechnet nach Dettingen?

Ich treffe die bewusste Entscheidung, meine Arbeit für und mit Gott nicht von Örtlichkeiten abhängig zu machen. Wenn Gott mein Herz für eine Aufgabe begeistert, wird er auch eine Möglichkeit schaffen, meinem Herz darin ein Zuhause zu geben. Daran glaube ich.

Ich bewege mich ehrlich gesagt gerne außerhalb meiner eigenen Komfort-Zone. Das fordert mich unheimlich heraus und bringt mich immer wieder an das ein oder andere Limit! Doch genau dort erlebe ich Gott. Dort, wo meine Fähigkeiten und Kenntnisse aufhören, bin ich ernsthaft von Gott abhängig. Das habe ich in vielen schönen und auch schmerzhaften Augenblicken erleben dürfen.

Egal, ob in einer kenianischen Berufsschule an der somalischen Grenze, während eines Vortrages in einem Altersheim in der Schweiz, in einer Kinder- und Jugendstunde im französischen Lyon oder in einem kleinen Ort namens Dettingen. Gottes Liebe ist weltweit die Gleiche. Jeder Mensch braucht Jesus Christus. Das treibt mich an und heute führt mich das nach Dettingen.

Was erhoffst Du Dir für Deine Arbeit? Was sind Deine Erwartungen?

Alle Menschen werden als Originale geboren. Die meisten von ihnen sterben als Kopien.

Jeder Jugendliche stolpert früher oder später über folgende drei Fragen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Und was zum Geier tue ich hier eigentlich? Er stellt sich Fragen über seine Bestimmung, seine Identität und seinen Wert als Mensch. In der Bibel gibt Gott Antworten auf diese lebenswichtigen Fragen. In mir entfachen sie einen Glauben der bewegt, eine Liebe die ermutigt und eine Hoffnung die befreit.

Diese fragenden Jugendlichen gibt es auch in Dettingen. Ich will sie finden und mit ihnen zusammen Jesus Christus entdecken, der großen Wert darauf legt, dass sie nicht als Kopien sondern als Originale leben. Ich erwarte also, dass Gott mich mit allem versorgen wird, was ich für diese großartige Aufgabe benötige.

Hast Du ein Vorbild im Glauben?

Manchen Missionaren, Predigern und Pastoren fällt es schwer, sich sonntags von der erhöhten Predigtkanzel zu seinen Zuhörern hinunter zu beugen, um ihnen demütig die Füße zu waschen.

Ich bekomme immer mehr die Chance und die Möglichkeit, vor anderen Menschen über Jesus Christus zu sprechen. Das ist toll, aber birgt auch seine Herausforderungen. Deshalb lese und höre ich sehr viel von erfahrenen Pastoren und Predigern. Darunter ist auch Rick Warren. Trotz seiner Popularität als Pastor, Autor und Referent wirkt er nicht überheblich, abgehoben oder präsentiert sich heiliger. Er ist ganz Mensch. Das gefällt mir und darin ist er mir ein großes Vorbild. Rick Warren erinnert mich mit seiner Art daran, dass ich mich als Mann Gottes absolut verletzbar und angreifbar machen darf, weil ich in Jesus Christus Heilung erfahre.

Du bist sportlich aktiv im Skateboardteam von „SRSteamextreme“. Was tust Du sonst noch gerne in Deiner Freizeit?

Ich liebe es Sport zu machen. Ich bin auch unheimlich gerne draußen unterwegs. Die Natur ist für mich ein absoluter Magnet. Ich erobere spontan auch gerne mal eine mir fremde Stadt. Dann packe ich meinen Rucksack, biege aus der Haustüre raus und ziehe über ein Wochenende einfach los. Das Beste dabei ist, mich von Unerwartetem überraschen zu lassen.

Eine meiner größten Leidenschaften ist wohl aber das Lesen klassischer Literatur. Die meisten meiner Freunde empfinden das als absoluten Stilbruch zu meiner sonstigen Art, wenn sie mich mit Leo Tolstoi, Charles Dickens oder Theodor Fontane in der Hand erwischen. Aber ich liebe es.  Bücher drängen einen nicht sie lesen zu müssen und sie können schweigen. Eine gelungene Abwechslung in unserem oftmals stressigen und hektischen Alltag.

Worüber hast Du in letzter Zeit so richtig gelacht?

Über meine jüngste Nichte, die gerade einmal fünf Monate alt ist habe ich kürzlich sehr gelacht. Ich habe ihr vorgemacht, wie ein Indianer ruft. Nach einigen Vorführungen an meinem Mund habe ich es dann an ihrem Mund versucht, in der Hoffnung, dass auch sie einen Ton singt. Und schon beim ersten Versuch war ein neuer Indianer geboren.

Ich hatte vor Lachen Tränen in den Augen und war gleichzeitig fasziniert darüber, wie viel sie bereits versteht, wie schnell sie lernt und mit welcher Begeisterung sie ihr junges Leben lebt.

Mit wem würdest Du gerne einmal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spaß?

Dann würde ich gerne mit Martin Luther King tauschen wollen. Einfach nur, um vor einer Masse an Zuhörern meine Stimme aus den Lautsprechern mit den Worten „I have a dream“ dröhnen zu hören!

Vielen Dank für Deine offenen Antworten!
Wir wünschen Dir für Deinen Start und Deinen Dienst in Dettingen den Segen unseres Herrn.

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Neue Informationen zur Hauptamtlichen Stelle im CVJM Dettingen

Nachdem uns das Thema der Hauptamtlichen Stelle in unserem CVJM über viele Monate und Jahre beschäftigt hat, ist nach der Jahreshauptversammlung 2014, Bewegung in die Sache gekommen. Viele von Euch unterstützen diese Stelle mit einmaligen, monatlichen oder jährlichen Spendenzusagen. An dieser Stelle ein dickes DANKE! Wie gesagt, es ist Bewegung in die Sache gekommen. Im Sommer dieses Jahres haben wir die lange ausgearbeitete und überdachte Stellenausschreibung veröffentlicht. Wir haben sie an verschiedene Bibelschulen und Ausbildungsstätten gesendet, außerdem im Internet und über persönliche Kontakte gestreut. Es kamen auch insgesamt 4 Bewerbungen bei uns an. Die eigens für diese Stelle gegründete Fachaufsicht, bestehend aus Rabea König, Hans Jürgen Heienbrock, Daniel Haas und mir, Christoph Kleih, habt sich getroffen und aus den vorliegenden Bewerbungen einen geeigneten Bewerber ausgesucht. Im Oktober, haben wir uns mit Herrn Andreas Kögl zum Bewerbungsgespräch im CVJM – und Gemeindehaus getroffen. Er hat uns ausführlich von seinem Lebenslauf und von seinen Erfahrungen mit Gott erzählt, von seinen vielen Lebensstationen in seinen bisher 27 Lebensjahren. Zurzeit befindet er sich in der Ausbildung in einer Bibelschule in Stuttgart, bei der berufsbegleitend studiert werden kann. Andi wird diese Ausbildung abschließen und währenddessen bei uns in Dettingen sich um die Aufgaben kümmern, die wir uns von Ihm wünschen.

Deshalb wird Andi auch nicht mit 100 % hier in Dettingen starten, sondern erst einmal mit 70 – 80 %. Unsere nächsten Aufgaben werden sein, die genauen vertraglichen Dinge zu besprechen und schriftlich zu fixieren. Geplant ist eine Anstellung zum 1.1.2015. Weiter müssen wir überlegen, wo ein Büroraum für Andi sein könnte und wie die weiter Finanzierung der Stelle ablaufen kann.

Zurzeit ist, wie in der letzten Hauptversammlung angekündigt, die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge bei uns im Ausschuss das große Thema. Nach einigen Stunden Diskussion und nach reiflichem Überlegen haben wir die neuen Mitgliedsbeiträge abgestimmt. Diese werden wir der Hauptversammlung im nächsten Jahr zur Abstimmung vorlegen. An dieser Hauptversammlung werde ich mich freuen, Euch Andi persönlich vorstellen zu können. Bestimmt werden Ihr Ihn schon vorher in Dettingen treffen. Er wird sich sicher auch auf unserer Homepage bzw. in der nächsten Brücke selber vorstellen.

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er uns auf diesem Weg führt und uns einen so gut geeigneten Bewerber für diese Stelle geschickt hat. Ich bin sehr dankbar für die große Unterstützung von unserem Ausschuss und von euch als Mitglieder und Beter. Es ist mir klar, dass wir sehr auf das Gebet und auf die Führung Gottes angewiesen sind. Ich möchte auch euch nochmals herzlich für eure Unterstützung danken, ob finanziell, im Gebet oder auch ganz praktisch, bei verschiedenen Aktivitäten. Es macht mir immer noch großen Spaß Vorstand eines solchen Vereins zu sein.

Gott segne Euch. Christoph

 

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